Sonntag, 6. Mai 2012


Der Traum vom Fliegen...

Wie versprochen, hier mein Rundflug mit Ton und als Bewegtbild. Viel Spass mit dem Videoclip, ich hoffe er gefaellt euch...

Samstag, 5. Mai 2012








Der Flug im Deltajet

Ich hatte es ja angedeutet. Irgendwas sollte in luftiger Hoehe passieren. Eine halbe Stunde suedlich von Ras Al Khaimah liegt der kleine Flughafen "Al Jazirah". Von dort aus sollte also mein Flugabenteuer starten. Das Fluggeraet nannte sich "DeltaJet", ein Ultraleichtflugzeug. 
Man haelt dort eigentlich alles recht unkompliziert, man kommt an, zeigt den Pass und steigt ein. Ein Briefing ist nicht noetig, zumindest wenn man nicht selber fliegt. Und 5 Minuten spaeter sitzt man schon auf dem Schleudersitz des Deltajets ,auf dem Benzintank und direkt vor dem Triebwerk. Bei den Temperaturen dient das Triebwerk auch als eine Art Ventilator, dass es einem nicht zu heiss wird. Der Motor ist sehr laut, deswegen hat man einen Helm mit Gehoerschutz auf. Man kann via Funk mit dem Piloten sprechen, falls es einem schlecht wird zum Beispiel. Viel Platz hat man nicht, man darf auch keinerlei Gegenstaende in den Taschen haben, denn das Triebwerk koennte es heraussaugen und verschlingen. Nun ja und dann geht es los.
Als Start- und Landebahn dient nur eine Staubpiste, jedoch muss auch hier der Pilot mit der Bodenstation staendig in Funkkontakt bleiben um Zusammenstoesse zu vermeiden. Und dann heisst es: Feuer frei. 
Wenn das Triebwerk auf Touren kommt, hoert man auch mit Helm nicht mehr viel, das Donnergrollen des kleinen Motors ist einfach zu laut. Der Pilot muss beim Start ein wenig rudern um das Geschoss in Zaum zu halten und mit gefuehlten 6000 km/h geht es dann im steilen Steigflug nach oben. Ich glaube Personen mit langen Haaren haben nach solch einem Flug eine Glatze durch den starken Wind.
Achja, man ist angeschnallt, das sollte man vielleicht noch erwaehnen, rausfallen kann man also nicht. Der Pilot fragt ob man nur einen Rundflug will oder das volle Programm, denn mit solch einem Ultraleicht-Hochgeschwindigkeitsgleiter laesst sich allerlei Bloedsinn in der Luft anstellen. Leider ist uns kein Ueberschlag gelungen, ich denke das waere etwas zu viel fuer das Fluggeraet, aber einige Sturzfluege bei denen man sich schwerelos fuehlt kann man mit dem Deltajet schon betreiben. Ohne den Gurt wuerde man dabei natuerlich sofort in das Triebwerk gesaugt werden. Die Aussicht kann man in einem Winkel von 270 Grad geniessen, es gibt keine Tueren oder Fenster die stoeren. Im Regen waere solch ein Flug eine Katastrophe, aber regnen wird es hier jetzt lange nicht. Sehen kann man in Ras Al Khaimah einige neue Inselprojekte, Hotels, das Meer und die Wueste. Aber eigentlich geht es mehr um das Flugerlebnis an sich. 
Das untere Bild zeigt die geflogene Route. Man fliegt etwa 400 Meter hoch und die gesamte Strecke betraegt ca. 25 Kilometer. 
Beim Landeanflug hat der Pilot wieder ganz schoen zu rudern, schliesslich muss solch ein Hochgeschwindigkeitsgleiter punktgenau aufsetzen um nicht irgendwo an den Duenen zu zerschelllen. Doch der Pilot schmetterte das stoerrische Geraet zielgenau Richtung Boden und setzte watteweich auf. Es muss sich um einen sehr professionellen Piloten gehandelt haben. So gerne haette ich das Geraet selber einmal geflogen, so schwierig sah es gar nicht aus eigentlich. Aber das machen wir dann beim naechsten Mal.
Das gesamte Flugabenteuer in Bild und Ton wird diese Woche hier im Blog erscheinen... 



Zu Gast bei den Hiltons

Die letzten Wochenenden geniessen, das versucht zur Zeit so ziemlich jeder, bevor der Sommer kommt. Und genau deshalb hatte ich mir fuer dieses Wochenende etwas besonderes ueberlegt. Es gibt ja so einige Hotels hier in den Emiraten und man hat immer die Qual der Wahl. Somit bin ich einer Empfehlung eines Kollegen nachgegangen. Wie schon erwaehnt, es ging ins Emirat Ras Al Khaimah, ganz im Norden. Dort haben wir ein schoenes Strandhotel gefunden. Wer Interesse hat: Hilton Ras Al Khaimah Resort & Spa (auf das "Resort & Spa" achten, denn es gibt 2 Hilton Hotels in RAK). Ab und zu ist es in deutschen Reisebueros im Angebot, es gibt hier sogar all inclusive Aufenthalte. Das Hotel ist echt zu empfehlen und da es die letzten Wochen vor den Sommer sind, habe ich eine kleine Strandvilla gemietet (Bild in der Mitte) um es zu etwas Besonderem zu machen. Und es gibt wirklich nichts schoeneres als morgens aus der Terrassentuer ins Meer zu spazieren. Das obrige Bild zeigt den Blick vom Balkon, das Bild unten das gesamte Hotel. Das Hotel an sich ist riesig, zu spueren bekommt man das aber nur beim Fruehstuecksbuffet. Jede Villa hat ihren eigenen Strand an dem man ungestoert die warme Briese vom Meer geniessen kann. Auch hier ist der Service ausgezeichnet.
Es gab eigentlich nur einen Makel und das waren die vielen Seesterne im Wasser. Bekanntlich sind diese hoechstgefaehrlich und man riskiert schnell einen Zeh zu verlieren wenn man im Wasser einen Schritt falsch platziert. Sobald man diese Tiere auch nur anstuppst schnappen sie gnadenlos zu und lassen nicht mehr los, bis das Opfer vollkommen verdaut ist.
Neben unzaehligen Restaurants im Hotel gibt es auch reichlich Bars und sogar einen Nachtclub. Eine der Bars ist mitten im Pool, da faellt das Geniessen nicht schwer. Allerdings habe ich mir wieder einen gehoerigen Sonnenbrand geholt. Mittlerweile koennen die Temperaturen schonwieder recht hoch werden...46 Grad waren es dieses Wochenende. Solange das Meer aber noch nicht so warm ist, laesst sich das alles noch aushalten. Erst wenn das Wasser die 28 Gradmarke ueberschreitet, setzt auch die hohe Luftfeuchtigkeit ein, die den Aufenthalt im Freien zur Qual macht. 
Aber eigentlich war das Hotel ja nur eine Zwischenstation. Die eigentliche Sensation in luftiger Hoehe sollte ja erst noch folgen... 

Montag, 30. April 2012


Tag der Arbeit

Der Tag der Arbeit beginnt in Dubai im Buero und nicht wie so vieler Orts zu hause im Bett. Wie es der Name des Tages bereits verkuendet: zum Tag der Arbeit wird in Dubai gearbeitet. Auch Hexenfeuer hat es hier leider keins gegeben, obwohl es hier einige Hexen zum verbrennen gibt. 
Das obrige Bild zeigt das Gebaeude des Geschehens, das Gebaeude meiner Arbeit, dass ich zum heutigen Tag der Arbeit hervorheben moechte. Das Buero liegt im 26. Stockwerk und man hat einen wunderbaren Ausblick auf das Meer und auf Dubai Marina. Wenn man mal nicht ganz so viel zu tun hat, kann man sich auch erstmal ans Fenster setzen. Heute aber nicht, denn es soll ja gearbeitet werden.
Ueber das letzte Wochenende gibt es leider nicht viel zu berichten, denn das war einizig und allein zum faulenzen da. Das kommende Wochenende wird allerdings wieder etwas aufregender. Es steht wieder eine kleine Reise an, das Ziel kann ich ja schonmal verraten, es geht in das Emirat Ras Al Khaimah im Norden. Dort treffen Berge, Wueste und das Meer zusammen. Was dort aber genau geplant ist, kann ich noch nicht verraten. Es wird aber sicher wieder ein kulinarischer Hoechstgenuss, der sich dann mit etwas Nervenkitzel, dem ultimativen Geschwindigkeitsrausch und der schoenen Aussicht vermischen soll.
Natuerlich nicht allein, ich habe es ja schonmal angedeutet, so ganz allein bin ich hier unten nicht mehr, ich habe wieder begonnen meine Erlebnisse zu teilen.
Ich wuensche dann dem Rest der Welt einen erholsamen Tag der Arbeit (was fuer ein Widerspruch das eigentlich ist). Ich wuerde mich freuen einige Bilder von grossen Hexenfeuern zu erhalten, bitte mailt mir. Hier kann sich das naemlich wieder keiner vorstellen... 

Achso, hier noch eine Anmerkung: In einem meiner letzten Eintraege hatte ich einen Musikclip von Dubai Marina erwaehnt und verlinkt. Leider haben mir aber einige Leute mitgeteilt, dass Youtube den Clip in Deutschland nicht anzeigen darf. Es handelt sich um das Musikvideo von "Flo Rida" mit dem Lied "Wild Ones". Ich habe gehoert dass MyVideo es anzeigen darf. Wer es sehen moechte, sollte es einfach mal googeln.  

Sonntag, 22. April 2012


Der Oryx

Nachdem ich wieder heil in Dubai gelandet bin von meinem Katartrip ging es am Wochenende wieder einmal in die Wueste. Diesmal galt es seltene Tiere zu beobachten. Eigentlich wollte ich noch ein Bild von solch einem fliegenden Teppich online stellen, leider lies sich das nachts aber nicht fotografieren.
Wir waren bei der kleinen Wuestensafari erfolgreich. Ich wollte den hier einheimischen Oryx sehen. Und tatsaechslich, mit etwas Gedult und mit viel Ruhe kann es durchaus sein, dass einem solch ein Tier vor die Linse laeuft. Das Foto oben zeigt solch einen Oryx. Hier benutzt man diese Tiere hauptsaechlich auf Bildern um Leute in die Wuestenhotels zu locken und man trainiert die Tiere darauf morgens dann zufaellig vor den Terrassen des Hotels aufzutauchen und den Gaesten einen schoenen guten Morgen zu wuenschen. Wenn man die Tiere allerdings fernab von den Hotels sucht, erlebt man sie in ihrem natuerlichen Umfeld. Die kleinen Buesche, die hin und wieder in der Wueste wachsen, spenden den Tieren genuegend Futter.
In Acht nehmen braucht man sich vor den Tieren nicht, denn sie ergreifen bei schnellen, hektischen Bewegungen sofort die Flucht. Deswegen ist es nicht einfach die Tiere aufzuspueren, vor allem wenn man mit einem Auto unterwegs ist.
Inspiriert wurde ich zu diesem Trip von meiner Katarreise, denn in Katar ist der Oryx das Nationaltier. Wie gesagt, mit solch einem Oryx laesst sich ganz schoen viel Werbung betreiben.
Kenner bezeichnen das Tier wohl als Oryxantilope, ich finde Oryx aber interessanter. Wenn man in einem Gespraech von einem Oryx erzaehlt, weiss der Gespraechspartner erstmal nicht ob man von einem Raumschiff oder von einem in der Wueste hausenden Bock spricht.
Das war mein erster Offroad Trip seit langem, ich wuerde fast sagen der erste in 2012. Ich habe die Fahrt durch die Wueste mal wieder sehr genossen.

Montag, 16. April 2012


...nach 3 Monaten Flugpause...

3 Monate ist es hergewesen, dass ich nicht in einem Flugzeug sass. Das klingt an und fuer sich gar nicht so lang, im letzten Jahr hatte ich aber um die gleiche Zeit bereits ueber einen Tag am Stueck in Flugzeugen gesessen.
Dafuer bin nun wieder reichlich unterwegs, 2 Kurztripps, jeweils nur fuer einen Tag in den Oman und nach Bahrain und jetzt bin ich fuer den Rest der Woche in Doha.
Das Bild oben passt eigentlich gar nicht zu diesem Thema. Aber mir ist aufgefallen dass ich noch gar kein Bild online habe von dem Haus in dem ich wohne. Mein Auto, mein Haus und das Boot steht dahinter im Yachtclub :)

Es gibt uebrigens einen netten Videoclip der bei mir vor der Tuer gedreht wurde, wer ihn sich ansehen mag klickt einfach: HIER

Es sind die letzten Tage an denen man sich noch noch draussen aufhalten kann. Die Temperaturen klettern schonwieder langsam ueber die 40 Grad Marke und kuenden den heissen Sommer an. Das ist natuerlich hier in Doha (in Katar) nicht viel anders, da es nur eine Flugstunde von Dubai entfernt ist.
Doha ist ein wenig strenger, hier gibt es nicht in jedem Hotel eine Bar wie in Dubai. Dummerweise habe ich in meinem Hotelzimmer nichtmal Tageslicht, das Fenster liegt so versteckt an der Aussenwand, dass nur ein winziger Lichtstrahl ins Zimmer scheinen kann. Wie gesagt, sehr streng, da kommt man sich vor wie in einer Innenkabine auf der Titanik.

Sonntag, 8. April 2012



Ostern in Shangri La

Es haben mich einige Leute gefragt: "wo liegt denn dieses Shangri La?". Es handelt sich natuerlich nicht um das echte Shangri La, sondern um das Shangri La Hotel in Abu Dhabi. Ich hatte solch eine Wochenendreise schon lange geplant und jetzt zu Ostern hatte ich einen Tag frei. Wer mehr ueber das echte Shangri La erfahren moechte kann dieses im Buch "Irgendwo in Tibet" nachlesen.
Es ist natuerlich kein gewoehnliches Hotel, das sagenumwobene Shangri La in Tibet muss ein sehr aussergewoehnlicher Ort gewesen sein und so auch das Hotel, welches gegenueber der grossen Sheikh Zayed Moschee in Abu Dhabi gelegen ist. Es ist ein besonderer Hort der Ruhe in den man sich wunderbar zurueckziehen kann und das ganze Leben um das Hotel einfach vergisst. Das Personal gibt sich Muehe, dass es einem wirklich so vorkommt als waere man ganz alleine im Hotel. Neben erholsamen Strandgaengen kann man hier auch wunderbar essen, auf einer Terrasse ueber dem Meer oder eher etwas zurueckgezogen in einem kleinen chinesischen Gaertchen. Wie man es eben lieber mag. Von Ostern an sich bekommt man zwar hier nicht so viel mit, mal abgesehen von einer Schachtel koestlicher Pralinen auf dem Zimmer, aber zum Ostereiersuchen ist es hier eh viel zu warm. Wir jedenfalls haben unseren Aufenthalt hier sehr genossen und es ist fas ein bisschen Schade dass nun alles schonwieder vorbei ist. Aber es gibt ja noch mehr Shangri La Hotels zu testen...auf der ganzen Welt verteilt...